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Wenn das Herz zu schnell schlägt - Die stille Welt eines Kindes mit Prüfungsangst

Aktualisiert: 7. Aug.

Es ist 07:23 Uhr. In der Brotdose liegt das Lieblingsbrot. Die Sonne scheint auf die Schultasche, der Wecker hat pünktlich geklingelt. Eigentlich ist alles wie immer. Und doch… ist heute alles anders.

Heute schreiben wir eine Schularbeit.

Prüfungsangst bei Volksschulkindern

Was in einem Kind passiert, das Prüfungsangst hat


Von außen sieht man oft nicht viel. Vielleicht sagt das Kind morgens immer wieder: „Mir ist schlecht.“ Vielleicht ab und zu auch: „Ich will nicht in die Schule.“ Oder es wirkt unkonzentriert, zieht sich zurück, wird immer wieder mal wütend.

In solchen Momenten tobt im Inneren des Kindes ein regelrechter Sturm.


Im Körper eines Kindes mit Prüfungsangst herrscht Ausnahmezustand. Das Herz klopft schneller. Der Bauch verkrampft sich. Die Kehle wird eng. Und im Kopf wiederholt sich laufend der Satz: „Was, wenn ich versage?“


Kinder in der Volksschule sind noch klein, und können ihre Gefühle oft nicht in Worte fassen. Und Prüfungsangst fühlt sich für sie oft so an, als würde ein riesiger Schatten über ihnen schweben: Der Schatten, nicht gut genug zu sein. Der Schatten, die Eltern zu enttäuschen. Der Schatten, falsch zu sein, wenn man einen Fehler macht.


„Ich will das gut machen… aber was, wenn ich’s nicht schaffe?“


Viele Kinder sprechen das nicht aus. Sie spüren nur: Wenn ich versage, passiert etwas Schlimmes. Vielleicht verliert jemand das Vertrauen in mich. Vielleicht bin ich dann nicht mehr okay.


Diese Gedanken sind für ein Kind nicht logisch. Sie sind emotional – tief verwoben mit dem Bedürfnis nach Anerkennung und Sicherheit. Und genau das macht Prüfungsangst so schwer greifbar.


Was Eltern tun können


Wenn du als Elternteil spürst: „Mein Kind kämpft“, dann sei nicht der Richter. Sei der sichere Hafen. Denn ein Kind mit Prüfungsangst braucht vor allem eines: Bindung.


Nicht: „Das wird schon, du musst keine Angst haben.“

Sondern: „Ich sehe, dass du Angst hast – und ich bin bei dir.“


Nicht: „Du darfst nicht versagen.“

Sondern: „Fehler machen heißt nicht, dass du weniger wert bist. Fehler sind Helfer. Sie bringen dich weiter.“


Nicht: „Jetzt konzentrier dich endlich.“

Sondern: „Was brauchst du gerade, um dich sicher zu fühlen?“


Die Gefühle deines Kindes brauchen Raum. Denn erst wenn das innere System sich beruhigt, wird der Kopf wieder frei für neue Möglichkeiten.

Prüfungsangst Volksschule

Ein kleiner Perspektivwechsel, der Großes bewirken kann


Prüfungsangst ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist ein stiller Hilferuf: „Siehst du mich noch, auch wenn ich nicht perfekt bin?“

Und in genau diesem Moment kannst du als Elternteil deinem Kind zeigen: Ja. Ich sehe dich!


Begleite dein Kind nicht mit Druck, sondern mit Verständnis. Mit Ritualen, die Sicherheit geben. Mit Atemübungen, Musik, Ruhe, Verständnis. Mit liebevoller Präsenz. Und mit Werkzeugen, die Mut machen.


Ein Wegbegleiter, der hilft: Tinto und das Heft „Stark gegen Prüfungsangst“


Wenn du dein Kind auf diesem Weg mit Übungen unterstützen möchtest, dann kann dir das Übungsheft „Stark gegen Prüfungsangst“ eine echte Hilfe sein. Darin findest du stärkende Rituale, kindgerechte Übungen und kleine Mutmacher, die helfen, die Angst zu verstehen und sie auch Stück für Stück kleiner werden zu lassen.


Mit dabei: Tinto, das kleine Prüfungsmonster, das zeigt: „Du bist nicht allein. Du bist nicht falsch. Und du kannst das schaffen!“


👉 Das Übungsheft „Stark gegen Prüfungsangst“ ist hier erhältlich.

Stark gegen Prüfungsangst

Manchmal braucht es nicht viele Worte. Nur ein warmes „Ich bin bei dir“ – und den Mut, neue Wege zu gehen. Für dich. Und für dein Kind.


Bilder: unsplash.com / adobe.stock / Blickrichtung Werbeagentur

 
 
 

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© BLICKRICHTUNG - Mag. Andrea Sickl

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