top of page
Martina1.jpg

Echte Geschichten

Hier stehen Frauen im Mittelpunkt, die ihren ganz eigenen Weg gegangen sind – mit all seinen Wendungen, Brüchen und Veränderungen. Mit all dem, was sie geprägt hat. Mit all dem, was sie losgelassen haben. Und mit dem Mut, sich selbst wieder mehr Raum zu geben.

Jede Geschichte ist anders. Und doch verbindet sie etwas: der Wunsch, sich selbst wieder zu spüren, sich wieder wichtig zu nehmen und das eigene Leben nicht nur zu begleiten, sondern wieder bewusst zu gestalten und wertzuschätzen.

Diese Portraits zeigen Frauen, wie sie wirklich sind. Echt. Wunderschön. Strahlend.

Martina

/Zwischen Tiefe und Leichtigkeit/ Da ist eine Frau, die viel spürt. Die nicht an der Oberfläche bleibt, sondern Dinge wirklich wahrnimmt – Menschen, Stimmungen, sich selbst. Manchmal ist genau das ihre Stärke, manchmal aber auch das, was sie müde macht. Wasser hat für sie eine besondere Bedeutung. See und Meer wirken beruhigend und gleichzeitig tiefgründig. Dort verliert sich der Blick, die Gedanken werden leiser, und etwas in ihr darf einfach sein, ohne erklärt zu werden. Es ist ein Ort, der trägt, ohne zu fordern. Die Berge berühren sie auf eine andere Weise. Sie stehen für etwas Zeitloses, für Ruhe und diese stille Perfektion im Unperfekten. Beim Wandern wird es anstrengend, der Körper spürbar, die Gedanken manchmal laut. Und doch entsteht danach genau das Gegenteil: ein Gefühl von Freiheit, Klarheit und wohltuender Müdigkeit. Sie denkt viel, hinterfragt sich immer wieder mal. Gleichzeitig ist sie ein Gefühlsmensch, der intensiv wahrnimmt und nicht immer alles einordnen kann, was in ihr passiert. Diese Tiefe macht sie sensibel und echt. Vielleicht geht es genau darum: dem Leben mehr Luft und Leichtigkeit zu geben. Gedanken ziehen zu lassen, nicht alles festzuhalten. Einfach dazusitzen, zu schaukeln, zu atmen und nicht alles lösen zu müssen.

Manuela

/Natur leben/. Wenn ich draußen bin, merke ich manchmal erst nach einer Weile, wie sehr ich mich innerlich verändere. Als würde etwas in mir aufhören, sich festhalten zu wollen. Die Erde ist dabei das Erste, was ich wirklich spüre. Nicht als Symbol, sondern ganz konkret: der Boden unter den Füßen, unaufgeregt, tragend, ohne Fragen. Sie erinnert mich daran, dass Stabilität nichts Lautes ist. Dass alles, was wächst, Zeit braucht und trotzdem nicht eilt. In ihrer Ruhe verliert mein eigenes inneres Getriebensein ein Stück seiner Schärfe. Dann ist da das Wasser — in Seen, in feuchtem Moos, manchmal auch nur in der Luft, die nach Regen riecht. Wasser wirkt auf mich wie eine Art ehrliche Bewegung. Es hält nichts fest, und genau deshalb bleibt es in Verbindung. Es geht seinen Weg, nimmt Formen an, ohne sich zu verlieren. Wenn ich es beobachte, frage ich mich manchmal, warum ich selbst so oft versuche, Dinge zu kontrollieren, die eigentlich fließen wollen. Die Luft ist schwerer zu greifen, aber vielleicht gerade deshalb so präsent. Ein Windstoß, der plötzlich durch die Bäume geht, oder diese stillen, klaren Momente, in denen alles weit wird. Luft erinnert mich daran, dass ich nicht abgeschlossen bin. Dass zwischen mir und der Welt kein wirklicher Rand ist, sondern nur Übergänge, die ich oft zu eng denke. Und dann das Feuer — manchmal nur als Licht, das durch Blätter fällt, manchmal als Wärme auf der Haut, manchmal als dieses innere Glühen, wenn etwas in mir kurz klar wird. Feuer fühlt sich für mich an wie Bewusstsein selbst: wach, lebendig, aber auch vergänglich. Es zeigt mir, dass Präsenz kein Zustand ist, den man festhalten kann, sondern etwas, das immer wieder neu entsteht. Wenn ich all das zusammen nehme, entsteht etwas, das ich schwer benennen kann. Vielleicht ist es einfach ein Erinnern. Daran, dass ich nicht außerhalb dieser Elemente stehe, sondern mitten in ihnen. (Wunderschöne Worte von Manuela selbst)

Marlene

/Pure Energie/. Marlene trägt eine natürliche Leichtigkeit in sich, die sofort spürbar ist. Voller Lebensfreude, verbunden mit der Natur und mit einem feinen Gespür für das Echte im Leben. Berge, Felder und das goldene Getreide geben ihr Kraft. Dort fühlt sie sich zu Hause – geerdet, ruhig und gleichzeitig lebendig. Ihre Kreativität zeigt sich in den kleinen Dingen des Alltags: beim Blumenkränze binden, beim Häkeln, beim Gestalten mit den Händen und dem Herzen. Wenn der Wind durch ihr Haar streift, entsteht dieser besondere Moment zwischen Loslassen und Neubeginn. Etwas wird weich, etwas darf ziehen, und neue Energie darf entstehen. Das Element Wasser darf sie auf ihrem Weg noch stärker begleiten. Es erinnert sie daran, nicht am Alten festzuhalten, sondern Veränderungen zuzulassen und dem Leben zu vertrauen, auch wenn es mal stürmisch wird. In ihrer Arbeit mit Kindern zeigt sich ihre besondere Stärke. Mit Feingefühl, Offenheit und einem echten Interesse am Menschen begegnet sie jedem Kind auf Augenhöhe. Und in ihrem eigenen Blick liegt etwas sehr Schönes. Eine Verbindung zu sich selbst, eine Freude am Leben und dieses stille Strahlen, das nicht aufgesetzt, sondern einfach da ist. Eine Frau, die zeigt, wie schön es ist, wenn Energie fließen darf und das Leben leicht werden kann.

Pia

/Zwischen Ruhe und innerem Leuchten/ Es gibt Menschen, die mit ihrer Ruhe und Ausgeglichenheit Entspannung in manchmal laute Situationen bringen. Pia ist genau so ein Mensch. Ihre Energie ist ruhig, ausgeglichen und geerdet – und gleichzeitig warm und einladend, als würde sie alles um sich herum ein kleines Stück weicher machen. Der Längsee ist für sie mehr als ein Ort. Es ist Heimat. Wasser in seiner vertrautesten Form. Dort wird sie still, dort wird sie klar, dort fühlt sich alles richtig an. Als Wassermensch findet sie genau dort ihre Balance, in der Bewegung und im Loslassen, im Sein ohne Druck. Sie hat diese besondere Fähigkeit, in Dingen das Gute zu sehen. Nicht laut oder bemüht, sondern selbstverständlich. Als würde ihr Blick immer wieder sanft zurück zum Wesentlichen finden. Ihr langes Haar und ihre strahlende Haut unterstreichen diese natürliche Schönheit, die nicht inszeniert ist, sondern authentisch ihre Weiblichkeit schmeichelt. Eine Frau, die Ruhe in sich trägt und gleichzeitig bereit ist, noch mehr Lebendigkeit zuzulassen und in ihr Leben zu holen.

​„Wer einmal zu sich selbst gefunden hat, der kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren.“

Stefan Zweig

Mag. Andrea Sickl

Fotografin, Glücks- und Mentaltrainerin, Grafikdesignerin

  • Facebook
  • Instagram

Als Fotografin, Glücks- und Mentaltrainerin sowie Grafikdesignerin verbinde ich Kreativität mit echter Herzensarbeit. Es ist mir wichtig, Frauen einen Raum zu schenken, in dem sie sich gesehen fühlen, ihre Weiblichkeit neu entdecken und in der Natur wieder bei sich selbst ankommen können.

Warum mir diese Arbeit am Herzen liegt...

© BLICKRICHTUNG - Mag. Andrea Sickl

Andrea Sickl
bottom of page